|
Workshop 4: Umgang mit schwierigen Schülern „Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man dieses Unterricht“, hieß es früher einmal. „Wenn alles quatscht und keiner `was versteht`, dann…“, trifft problematische Situationen im Unterricht wohl eher.
Nicht dass wir Lehrer uns die schlafenden Schüler zurück wünschen, aber die Störungen des Unterrichts sind mittlerweile so vielfältig und die Ursachen so komplex, dass es nicht ganz einfach fiel, in der ersten Phase unseres Workshops zu definieren, was an unserer Schule einen „schwierigen „Schüler ausmacht. „Verhaltenskreativ“, „verhaltensoriginell“ oder einfach nur „schwierig“? Nachdem unsere Referentin uns in einem kurzen Vortrag über „schwierige“ Schüler und Interventionsstrategien an ihrer Hauptschule informiert hatte, waren wir gefordert, auf Grundlage der Erfahrungen an unserer Schule Beispiele für „verhaltenskreatives“ Benehmen unserer Schüler zu finden. Ausgehend von unseren Beobachtungen erstellten wir folgendes Schaubild, das versucht, die verschiedenen Facetten von Unterrichtsstörungen abzubilden Ausblick
Bestehende und neue Ansätze zum Umgang mit „verhaltenskreativen“ Schülern Im Zentrum der zweiten Arbeitsphase rekapitulierten wir zunächst, welche Ansätze an unserer Schule bereits praktiziert werden, um dann auf dieser Grundlage weiterführende Ansätze zu entwickeln. 1. Neue Ansätze Um die zukünftige Zusammenarbeit mit unseren Schülern zu optimieren, brauchen wir: • Kummerkasten für Lehrer/in • „Buddy-System“ (mit Schulung) • Mediatoren- / Konfliktlotsensystem aus der Grundschulzeit aufgreifen und fortführen • Überarbeitung der Hausordnung • Verbindliche (!) Regeln und Konsequenzen • Klassenteams stärken • Ausbau der Clearingstelle unter Einbeziehung der SuS | ||||||||||||